"Corona-Alltag" in sozialpädagogischen Wohngruppen

„Corona-Alltag“ in sozialpädagogischen Wohngruppen

Die Annahme, dass Jugendliche Unruhe stiften, nur an sich denken und sich wenig für das Allgemeinwohl engagieren, ist so alt wie die Menschheit. Dass dies auf Jugendliche in Wohngruppen (früher despektierlich auch ´Heimkinder´ genannt) besonders gelte, ebenso. Dass aber genau das Gegenteil der Fall ist, wenn man sie fragt und ihnen zuhört, auch. Wie dieses Interview mit zwei Bewohnerinnen einer sozialpädagogischen Wohngruppe in Linz beweist.

Unter dem Titel „Dass man wieder eine Gemeinschaft hat“ präsentiert die Soziale Initiative ab heute, Montag, 20. April 2020, auf den soziale Medien Einblicke in das Leben in einer unserer sozialpädagogischen Wohngruppen. Zwei Bewohnerinnen, Petra und Kerstin (Namen von der Redaktion geändert), wurden zur momentanen Pandemie-Situation interviewt und ihre Antworten werden nun täglich auf Facebook (@SI.soziale.initiative) gepostet.

Zudem wird durch die Erfahrungen der beiden Bewohnerinnen unterstrichen, was in der alltäglichen Bewältigung von Krisen belastend, vor allem aber auch, was unterstützend und haltgebend wirkt: Struktur, Gemeinschaft, professionelle Betreuung – und gutes Essen.