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Die Soziale Initiative

Unsere bedingungslose Wertschätzung der Würde des Menschen eröffnet uns Wege zu kreativem, individuellem Handeln. Wir vertrauen auf das Potenzial des Einzelnen und der Gemeinschaft. In Beziehung begleiten wir den Prozess zu Selbstermächtigung und eigener Identität.

Die Soziale Initiative gemeinnützige GmbH bietet im Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe, dem Sozialministeriumservice und im Auftrag von Gemeinden und Städten Betreuung, Begleitung und Beratung von Kindern, Jugendlichen und Familien in Oberösterreich, Niederösterreich und Wien an. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung und einer breiten Angebotspalette unterstützen wir mit unseren rund 800 Mitarbeiter:innen die Persönlichkeitsentwicklung von Menschen in den Bereichen Erziehung, Wohnen, Ausbildung und Arbeit.

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News & Aktuelles

Auftaktveranstaltung des Vereins „jung“ an der JKU Linz

Der Verein „jung – Interdisziplinäre Vereinigung für Jugendrecht und Jugendhilfen“ wurde im Sommer 2019 von Vertreterinnen und Vertretern des Sozialbereichs (unter ihnen Mitarbeiter/innen der Sozialen Initiative), der Justiz, der Wissenschaft und der Rechtsanwaltschaft gegründet.

Auftaktveranstaltung des Vereins „jung“ an der JKU Linz

Zu den Zielen des Vereins gehört die Vernetzung der verschiedenen Professionen, die fachliche und öffentliche Diskussion in der Jugendkriminalrechtspflege sowie die Förderung der Jugendkriminal- und Jugendhilfepolitik, um damit und unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen einen Beitrag zur Lösungsfindung im Hinblick auf jugendliche Straftäter und „Problemjugendliche“ zu leisten. Das Motto des Vereins: „Jugendnetzwerk gewinnt“.

Durch die Auftaktveranstaltung am 23. Jänner 2020 an der Linzer Johannes-Kepler-Universität führte Mag. Philip Christl. Univ.-Prof. Dr. Alois Birlbauer präsentierte Anzeige- und Verurteilungsstatistiken von Jugendlichen und jungen Erwachsenen und belegte damit eindrucksvoll, dass – entgegen der breiten medialen Berichterstattung – die Zahl der Verurteilungen im Zehnjahresvergleich um ein Drittel gesunken sei und es auch keine Belege gebe, dass Gewalttaten brutaler geworden seien. Demgegenüber sei der Anteil ausländischer Jugendstraftäter bei Raub und Suchtmitteldelikten höher geworden als jener inländischer Jugendlicher. Ungünstige, die Kriminalität begünstigende Faktoren wie Entwurzelung und fehlende Integration seien einige der Ursachen hierfür.

Mag. Roland Urban aus dem Qualitätsmanagement der Sozialen Initiative und die Betreuerin Laura Halasz stellten das Projekt „Moverz“ vor. Dabei werden junge Menschen zu „Peers“ ausgebildet, die sich in Folge um in Wohngruppen untergebrachte Jugendliche kümmern. Das zugrunde liegende Credo ist „Beteiligung“, also die Einbindung von Kindern und Jugendlichen in Entscheidungsprozesse zu allen Themen, von denen sie mittelbar oder unmittelbar betroffen sind. Der Grund, warum viele auf die schiefe Bahn geraten, sei oft das Fehlen von Geborgenheit innerhalb der Familie oder von echten Freunden, so Laura Halasz.

DSA Harald Felbermair vom Verein NEUSTART präsentierte Projekte, durch die den Jugendlichen im Rahmen von Bewährungshilfe die Haft erspart bleiben sollen. Eines der Prestigeprojekte ist etwa das „Mauthausen-Projekt“, bei dem Jugendliche oder junge Erwachsene im Rahmen eines Rundgangs durch die KZ-Gedenkstätte einen Anstoß zur Reflexion erhalten sollen. Ferner betonte Harald Felbermair die positiven Erfahrungen, die mit Sozialnetzkonferenzen erzielt werden: Hier werden Familie und Freunde inhaftierter Jugendlicher „aktiviert“, um gemeinsam Problemlösungen für die Zeit nach der Haftentlassung zu finden und somit weitere Straftaten zu verhindern.

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Trotz aller Bemühungen kann es während des Betreuungsprozesses zu Situationen kommen, die Fragen, Unsicherheiten oder Unzufriedenheit auslösen. Uns ist wichtig, dass alle von uns betreuten Kinder, Jugendlichen und Familien darüber informiert sind, dass sie das Recht haben, Anliegen, Beschwerden, oder Hinweise einzubringen. Wir unterstützen dieses Recht ausdrücklich und nehmen Ihre/deine Anliegen ernst.

Unsere Anliegen- und Beschwerdestelle steht Ihnen bzw. euch vertraulich und professionell zur Seite. Sie dient auch als internes Hinweisgeber:innensystem. Wir legen großen Wert darauf, dass Anliegen in einem geschützten Rahmen eingebracht werden können:

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  • schriftlich: per Mail an anliegen[at]soziale-initiative.at, per Post oder dem untenstehenden Kontaktformular
  • anonym: durch Einwurf in den Postkasten der Zentrale, per Post (Soziale Initiative gemeinnützige GmbH, z. H. Anliegen- und Beschwerdestelle, Leonfeldner Straße 2, 4040 Linz) oder über das Kontaktformular ohne Angabe persönlicher Daten.

Wir ermutigen auch Mitarbeiter:innen, diese Möglichkeit zu nutzen und sich mit jeglichen Anliegen an die Anliegen- und Beschwerdestelle zu wenden. Eine offene, respektvolle und wertschätzende Unternehmenskultur ist uns ein wichtiges Anliegen.

Schreiben Sie uns eine Mail auf anliegen[at]soziale-initiative.at oder nutzen Sie unser Online-Kontaktformular. Wir freuen uns, wenn wir offene Fragen klären und Ihnen behilflich sein können.

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