Rebranding: aus Volle Erziehung wird Pädagogische Wohnformen

Das Jahr 2026 beginnt mit einer begrifflichen Veränderung: Da die bisherige Bezeichnung des Geschäftsfeldes „Volle Erziehung“ der Breite und Diversität dieser Wohn- und Betreuungsformen nicht mehr gerecht wird, ist im Zuge eines mehrmonatigen Entwicklungsprozesses ein neuer Name entstanden: Pädagogische Wohnformen. Dieser bildet die fachliche Ausrichtung präziser ab, betont die (sozial-) pädagogische Alltagspraxis sowie die Haltung der Arbeit der Sozialen Initiative und signalisiert nach außen, wie vielfältig Wohnsettings in der modernen Kinder- und Jugendhilfe geworden sind.

Je nach Alter, familiärem Umfeld und persönlichem Förderbedarf gibt es unterschiedliche Betreuungssettings für die individuellen Lebenssituationen der jungen Menschen: von Wohngruppen, der UFO Jugendnotschlafstelle und dem Schüler:innenwohnen über die vielfältigen Angebote der Einzelwohnbetreuung bis hin zur IN-Betreuung und der Familiären Bereitschaftspflege. Hier geht’s zur Übersicht der Pädagogischen Wohnformen: www.soziale-initiative.at/paedagogische-wohnformen.

Im Mittelpunkt steht immer, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihrer Familie leben können, einen Ort zu geben, an dem sie sich willkommen und geborgen fühlen. Die Soziale Initiative bietet ihnen (vorübergehend) ein Zuhause, damit sie in geschütztem Rahmen ihre Persönlichkeit weiterentwickeln können. Ziel ist es, eine offene und authentische Betreuungsbeziehung aufzubauen und die jungen Menschen mit liebevoller Anleitung am Weg in ein selbstständiges Leben zu begleiten. Damit die Möglichkeit besteht, trotz räumlicher Trennung eine Familie zu bleiben und die Beziehung zu erneuern oder zu vertiefen, findet begleitend Elternarbeit statt.