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Projekte der Sozialen Initative

Da es in besonderen Lebenssituationen oft ganz eigener Ideen und Lösungen bedarf, gibt es immer wieder Projekte und Sonderkonzepte in der Sozialen Initiative. Diese Seite gibt einen Einblick in laufende Projekte.

Familienwohnen

Perspektive für Familien

Wenn die positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen trotz intensiver mobiler Betreuung  nicht gewährleistet werden kann, bietet das Projekt Familienwohnen die Möglichkeit, der gesamten Familie in einer eigens dafür angemieteten Immobilie rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen. Durch die Kombination aus sozialpädagogischer und alltagspraktisch unterstützender Begleitung werden gemeinsam Ressourcen und Fähigkeiten entwickelt - dies bietet den Familien eine Perspektive auf ein selbstbestimmtes Leben unter nachhaltig verbesserten Lebensumständen.

Mag.a Michaela Hable
Geschäftsfeldleitung Volle Erziehung

4040 Linz, Petrinumstraße 12
Tel.: +43 676 841314 610
Mail: michaela.habe@soziale-initiative.at

Familienferienwoche

Eine Woche unter Gleichgesinnten

Die Familienferienwoche ist ein ergänzendes Angebot für Familien, die im Rahmen einer sozialpädagogischen Familienbetreuung (SFB) im Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe (KJH) von der Sozialen Initiative betreut werden. Bereits sechs Mal konnte dieses Angebot in Litzlberg am Attersee - aufgrund finanzieller Unterstützung des Roten Kreuz und anderer Sponsorinnen und Sponsoren - zur Verfügung gestellt werden.

Hier erhalten Familien die Möglichkeit, ihren gewohnten, oft belasteten Alltag gegen eine stressfreie, unbeschwerte Ferienwoche mit therapeutischer und sozialpädagogischer Unterstützung einzutauschen. Die Eltern sind eingeladen, in einer therapeutisch angeleiteten Elterngruppe am Vormittag ihre Lebenssituation zu reflektieren und wertvolle Impulse für die zukünftige Gestaltung ihres Familienlebens mitzunehmen. Von der Gruppe selbst entwickelte Themen sind unter anderem Konsequenz in der Erziehung, Selbstwirksamkeit und Empathie.

Mag.a Angelika Brunner
Sozialpädagogische Fachkraft

4240 Freistadt, Zemannstraße 21
Tel.: +43 676 841314 406
Mail: angelika.brunner[at]soziale-initiative.at

Housing First

Recht auf Wohnen

 

Housing First ist ein international erfolgreicher Ansatz der Wohnungslosenhilfe. Er richtet sich an junge Erwachsene, die im Rahmen des bestehenden Unterstützungssystems bisher keine Wohnstabilität erreichen konnten und deshalb kaum eine Möglichkeit finden, aus (drohender) Obdachlosigkeit bzw. Wohnungslosigkeit auszubrechen. Mit der Haltung „Recht auf Wohnen“ wird Wohnen als ein Ausgangspunkt und nicht als das Endziel gesehen. Das heißt, die Wohnung wird gleich zu Beginn zur Verfügung gestellt, anstatt wie üblich – in einem Stufenmodell (Notunterkunft – Übergangswohnform – eigene Wohnung) -  zuerst die Probleme der Obdachlosigkeit zu lösen und erst danach eine Wohnung zu beziehen. 
Forschungen in den USA, Kanada und Europa zeigen, dass Housing First im Allgemeinen die Wohnungslosigkeit bei mindestens acht von zehn Personen beendet. Diese Erfolge zeigten sich bei diversen Zielgruppen der Wohnungslosenhilfe: bei Menschen, die aufgrund langer bzw. wiederholter Wohnungslosigkeit aus der Gesellschaft ausgeschlossen sind, wie bei wohnungslosen Menschen mit schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankungen, einem problematischem Alkohol- und Drogenkonsum und schlechter körperlicher Verfassung. 

Die UFO Jugendnotschlafstelle startete im April 2017 mit dem spendenfinanzierten Projekt „UFO Housing First“ und lehnt sich dabei an bestehende Prinzipen des Housing-First-Konzepts an. Mittlerweile wurden fünf junge Erwachsenen für eine Dauer von 1-2 Jahren begleitet.

Das Housing-First-Projekt ist rein spendenfinanziert. Es kostet rund € 10.000,00, einem Menschen ein Jahr lang Sicherheit und Zutrauen und dadurch eine völlig neue Perspektive zu bieten.
 

Wolfgang Waldburger
Teamleitung UFO Jugendnotschlafstelle

Hauptstraße 60, 4040 Linz
Tel.: +43 676 841314550
Mail: wolfgang.waldburger[at]soziale-initiative.at